Bernd Schwär

Deutschland

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wäh­rend mei­ner Aus­bil­dung an der Ge­wer­be­schu­le in
Ba­sel zum Dipl. Schwei­zer In­nen­ar­chi­tekt wur­de mir
auch der Weg zur Kunst ge­zeigt.
Da­mals kam mir das Buch "
Be­geg­nung mit Pi­o­nie­ren"
 

von Al­fred Roth in die Hän­de, wel­ches ich mit gro­ßer
Sorg­falt las.
Hier wird das Zu­sam­men­spiel zwi­schen Idee und
ge­fer­tig­tem Ori­gi­nal dar­ge­stellt. Es wer­den Be­geg­nun­gen
be­schrie­ben mit:
 

Le Cor­bu­sier, Piet Mon­dri­an, Al­fred Loos und
Hen­ry van der Vel­de.
Die­se Ideen be­ob­ach­te­te ich
bei je­der Be­geg­nun­gen
von Kunst­schaf­fen­den und so kam ich spä­ter zur
ei­ge­nen Ma­le­rei.

  

Be­geg­nun­gen mit Kunst­schaf­fen­den

  

So war es auch als ich 1974 das Frei­bur­ger Holz­hau­er
- Sym­po­si­um im Co­lom­bi - Schlöss­chen

 

be­such­te, hier traf ich auf Künst­ler wie Al­fon­so Hüp­pi,
Pro­fes­sor an der Kunst­a­ka­de­mie in Düs­sel­dorf,

Ar­tur Stoll, Kunst­ma­ler aus Nor­sin­gen, Franz Bern­hard,
Bild­hau­er und Bernd Völ­kle
 

Eine wei­te­re wich­ti­ge Be­geg­nung war mit Jo­seph 

Beu­ys in Düs­sel­dorf An­läss­lich der Ham­mer-Aus­stel­lung ­
1978 in Ba­sel
 lern­te ich Jean Tin­gu­e­ly, Max Bill 

und Man­fred Ren­nerts ken­nen. Mit Al­fon­so Hüp­pi
ver­band mich eine gute Be­zie­hung und des­halb habe
ich hand­werk­lich an sei­nem Ob­jekt für die
Ham­meraus­stel­lung in Ba­sel mit­ge­ar­bei­tet.
Auch als Schrei­ner­mei­ster konn­te ich hel­fen.
 

 

Ich wur­de be­auf­tragt, Keil­bil­der­rah­men neu zu er­fin­den
und zu bau­en.

 

Es ging vor al­lem um gro­ße For­ma­te 2,00 x 2,00 m bis
5,00 m Län­ge.

 

Da­durch ka­men dann an­de­re Künst­ler zu mir um
Keil­bil­der­rah­men zu be­stel­len.

 

So auch für Ar­tur Stoll DE NOR­SO aus Nor­sin­gen,
ein flei­ßi­ger Künst­ler, der vie­le Rah­men be­nö­tig­te.
Sei­ne Rech­nun­gen be­zahl­te er nicht in bar, son­dern
mit dem gro­ßen Lie­bes-Bild.

 

Das Bild habe ich im­mer noch. 

 

Auch Jo­han­nes Gec­ce­li, kam ein­mal im Jahr mit sei­ner
Frau zu mir ins Büro um über Kunst zu spre­chen und
Rah­men zu be­stel­len.
Er wohn­te in Ber­lin und sei­ne Frau kam im­mer mit Ko­stüm
und gro­ßem Hut.

 

Über Jo­han­nes Gec­ce­li gab es die Ver­bin­dung zu Ge­org Ba­se­litz
in Der­ne­burg bei Hil­des­heim, Ba­se­litz wohn­te und ar­bei­te­te
im Schloss Der­ne­burg.

 

Als ich ein­mal zu Be­such war, muss­te ich auf ihn war­ten und
als er aus sei­nem Ate­lier kam, stell­te mich sein Se­krä­ter als
den Rah­men - Schrei­ner vor.

 

Es kam barsch von Ba­sel­titz zu­rück, "Das ist kein Schrei­ner!"
und er dis­ku­tier­te mit mir über Kunst.

 

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0